Desktop-Virtua­li­sie­rung

In den meisten Unter­nehmen sind Anwen­dungen vorhanden, die als klas­si­sche Client-Server Struktur aufge­baut sind. Hier ist die Perfor­mance der Anwen­dung u. a. erheb­lich von der Anbin­dung des Clients an den Server abhängig. Versucht man in so einer Umge­bung per VPN mit Clients außer­halb des Stand­ortes zu arbeiten, sinkt in aller Regel die Perfor­mance erheb­lich und der Aufwand zur sicheren Verwal­tung steigt enorm. 

Was sind eigent­lich Virtu­elle Desktops?

Hinter dem Begriff verbergen sich eine ganze Reihe von Produkten oder Tech­niken, die entfernte Arbeits­plätze per Bild­über­tra­gung lokal bereit­stellen. Dabei ist ein entferntes Arbeiten mit voller Perfor­mance möglich und das unter gleich­zei­tiger opti­maler Absi­che­rung! Für die Lösung an sich, spielt es dabei keine Rolle, ob sie im eigenen Haus, im RZ oder in der Cloud betrieben wird.

Virtu­elle Desk­tops bieten viele Plus­punkte und unter­stützen Unter­nehmen an unter­schied­lichsten Stellen. Vorran­gigster Vorteil ist die verein­fachte Verwal­tung, da sich alle wich­tigen Kompo­nenten an einer Stelle befinden, zugleich zentral verwaltet und gewartet werden können. Die Sicher­heit des Systems kann damit viel einfa­cher gewähr­leistet und verbes­sert werden, da der Faktor „unsi­cheres Client­gerät“ keine Rolle mehr spielt, wenn die Systeme richtig aufge­setzt wurden. Denn die Daten verlassen nie das Firmen­netz­werk oder Rechen­zen­trum und können so viel schwerer unrecht­mäßig kopiert oder mani­pu­liert werden.

Durch die Stan­dar­di­sie­rung der Desk­tops, beson­ders bei Shared Desk­tops, entfallen weiterhin Probleme mit unter­schied­li­chen Arbeits­um­ge­bungen oder unein­heit­li­chen Instal­la­tionen. Auch die Schu­lung und Einar­bei­tung der User ist einfa­cher und zudem sind Ände­rungen immer sofort für alle aktiv. Ein weiterer Plus­punkt: Virtu­elle Desk­tops lassen sich schnell skalieren, sowohl um mehr Desk­tops bereit­zu­stellen oder auch die Anzahl wieder zu reduzieren.

So nutzen sie Virtu­elle Desktops

Als Client kann mit virtu­ellen Desk­tops jedes Gerät unter Windows, macOS, Linux, iOS, Android u. a. einge­setzt werden:

Das robuste HDX(ICA)-Protokoll hinter den virtu­ellen Desk­tops, ermög­licht flüs­siges Arbeiten auch über schwache Verbin­dungen, bei denen das klas­si­sche RDP zu wenig Leis­tung bringt. Und wenn die Paket­lauf­zeiten oder ‑verluste die Verbin­dung deut­lich beein­träch­tigen, kann mit der Umstel­lung auf Citrix Spezi­al­tech­no­logie Frame­Hawk, trotzdem noch gear­beitet werden.

 

Der Klas­siker: Microsoft

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Der Klas­siker der Virtu­ellen Desk­tops ist der MS Windows Termi­nal­server, der auch als RDS-Server (Remote Desktop Services) läuft. Dieser bietet eine solide Basis, wenn die Ansprüche nicht zu groß sind. Betrieben wird der RDS-Server meist inner­halb des Kunden­netzes, aber auch im Rechen­zen­trum oder als Virtu­elle Maschine (VM) in einer Cloud.


Ein deut­li­ches Mehr an Leis­tung und Flexi­bi­lität erhalten Sie beim Einsatz von Citrix Virtual Apps & Desk­tops, früher Citrix XenDesktop genannt. Auf der Basis der Windows-Server, gibt es hier ein schnel­leres und schlan­keres Proto­koll, eine einfa­chere Verwal­tung, gute Skalie­rung und Load­ba­lan­cing wie auch eine gehär­tete Sicher­heits­lö­sung, um den externen Zugriff zu ermöglichen. 

Citrix kann mehr

Virtu­elle Desk­tops eignen sich für die meisten Unter­nehmen; häufig bereits ab 20 Usern, in beson­deren Fällen sogar darunter. Spätes­tens mit der Home-Office-Pflicht durch die Corona-Pandemie wurde klar, dass ein flexi­bler und sicherer Zugriff auf Unter­neh­mens­daten und ‑anwen­dungen essen­ziell für Unter­nehmen ist, die sonst nicht so eindeutig in die klas­si­schen Anwen­dungs­felder für virtu­elle Desk­tops fallen:

Wenn eine solche Lösung dann noch in einem leis­tungs­fä­higen Umfeld betrieben wird, wie z. B. einem Rechen­zen­trum von inte­grate-it oder einer public cloud, bedeutet die Bereit­stel­lung weiterer virtu­eller Desk­tops und damit arbeits­fä­higer Mitarbeiter:innen nur wenig Aufwand und kann in wenigen Stunden erfolgen.

Für wen eignen sich Virtu­elle Desktops?

Unser Angebot im Bereich Virtu­elle Desktops

Wir bieten Virtu­elle Desk­tops als Managed Service inkl. Lizenzen an. In einem ersten Bera­tungs­ge­spräch klären wir Ihre Anfor­de­rungen und Rahmen­be­din­gungen und zeigen Ihnen gern auf, welche Möglich­keiten Virtu­elle Desk­tops für Sie bieten können.

Im Rahmen eines anschlie­ßenden Work­shops zeigen wir Ihnen das gesamte Poten­zial, die Reali­sier­bar­keit und Kosten­ef­fi­zienz des Themas auf. Die Kosten sind dabei trans­pa­rent und abhängig von der Anzahl der Nutzer. Unser mit Ihnen abge­stimmtes Konzept setzen wir dann in Ihrem oder unserem RZ um. Dabei über­nehmen wir neben der Instal­la­tion natür­lich auch das Moni­to­ring und die Wartung.

Kompe­tenz-Ausbau durch den Lockdown

Als System­haus haben wir lang­jäh­rige Erfah­rungen auch mit größeren Umge­bungen von 1000 Usern und mehr. Unsere Spezia­lität ist nicht nur der Aufbau von Infra­struk­turen für virtu­elle Desk­tops, sondern – als lang­jäh­riger Citrix Partner – auch die Analyse und Opti­mie­rung von bestehenden Citrix Umge­bungen, um mehr Stabi­lität und Perfor­mance zu erreichen.

Zu Beginn des ersten Lock­downs konnten wir als inte­grate-it unseren Kunden, die Ihre virtu­ellen Desk­tops in unserem Rechen­zen­trum hosten, inner­halb kürzester Zeit bis zu 100 zusätz­liche Desk­tops bereit­stellen. Und zum Ende des Lock­downs, als der Bedarf wieder geringer wurde, konnte die Anzahl der Desk­tops leicht an den Normal­be­darf ange­passt werden.

Eines hat die Corona-Krise aber auch gezeigt: Der Wunsch bei Mitar­bei­tenden nach flexi­blen Home-Office-Lösungen ist heute um ein Viel­fa­ches höher als noch vor 2 Jahren. Das Thema Desktop-Virtua­li­sie­rung bleibt also dauer­haft erhalten.

Haben Sie Inter­esse, die Vorteile von Virtu­ellen Desk­tops auch in Ihrem Unter­nehmen zu nutzen? Dann freuen wir uns auf ein Gespräch mit Ihnen?